Eichstätt

Eichstätt ist eine Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Oberbayern.

Die Universitätsstadt Eichstätt liegt im Naturpark Altmühltal und ist Große Kreisstadt und Sitz des Landratsamtes Eichstätt. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt hat dort ihren Hauptsitz. Eichstätt ist die kleinste Universitätsstadt Europas und Bischofssitz des gleichnamigen Bistums.

Die Stadt liegt etwa in der geographischen Mitte Bayerns auf halber Strecke zwischen den großen bayerischen Zentren München, Nürnberg und Augsburg und hat eine gute Verkehrsanbindung nach Regensburg. Eichstätt gilt als Hauptort eines der größten deutschen Naturparks, des Naturparks Altmühltal. Im Norden der Stadt beginnt der Fränkische Jura, die Stadt liegt an der Altmühl.

Höchster Punkt ist der Stadtberg auf 525 Meter Höhe, der tiefste Punkt ist in der Nähe des Bahnhofs Eichstätt Stadt auf etwa 410 Meter.

Eichstätt gehörte ursprünglich zum Gebiet des bajuwarischen Stammesherzogtums, war jedoch im Laufe der Jahrhunderte zeitweise schwäbischen und fränkischen Verwaltungseinheiten zugeordnet. So war Eichstätt von 1500 bis 1547 Teil des Fränkischen Reichskreises innerhalb des Heiligen Römisches Reiches Deutscher Nation und war ab 1838 in den neu geschaffenen Regierungsbezirk Mittelfranken eingegliedert worden. Mit der Gebietsreform 1972 wurde der Altlandkreis Eichstätt unter Verbindung mit dem schon zuvor oberbayerischen nördlichen Teil des Altlandkreises Ingolstadt der nördlichste Landkreis Oberbayerns.

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